August von Platen

und seine Gedichte

Category Archives: Gedichte

Date: 2010.04.25 | Category: Gedichte | Response: 0

Kein Quell, wieviel auch immer das schöne Rom
Flutspendend ausgießt, ob ein Triton es sprützt,
Ob sanft es perlt aus Marmorbecken,
Oder gigantischen, alten Schalen:
Click to read more

Date: 2010.04.25 | Category: Gedichte | Response: 0

O Erde, nimm den Müden,
Den Lebensmüden auf,
Der hier im fernen Süden
Beschließt den Pilgerlauf!
Schon steh ich an der Grenze,
Die Leib und Seele teilt,
Und meine zwanzig Lenze
Sind rasch dahingeeilt.
Click to read more

Date: 2010.04.25 | Category: Gedichte | Response: 0

Tadelt ihr mich, daß ich noch die homerischen Götter beschwöre?
Daß ich zu griechischer Form flüchtete, tadelt ihr mich?
Leider gelang mir’s nie, euch selbst zu verstehn und das Eure,
Nicht den andächtigen Sinn, nicht das Geklingel des Schalls.
Möge der Pöbel sich freun an der Trommel der Janitscharen;
Aber ein feineres Ohr huldige feinerem Klang!
Click to read more