August von Platen

und seine Gedichte

Kategorie: Gedichte

Noch bin ich hier im Schoß des freien Volks;
Doch schon erblick ich an den fernen Ufern
Die Länder, wo der Königszepter herrscht,
Wo alle sich des Einen Willen fügen,
Und alles Glück liegt in dem Worte Gunst.
Hier ist kein Vornehm, kein Gering, hier sieht
Dem Bürger sich der Bürger gegenüber;
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Kategorie: Gedichte

Freiheit, selbst wenn stürmisch und wild, weckt mächtigen Genius:
Mög‘ es bezeugen Athen, mög‘ es bewähren Florenz,
Wo man, während sie stand, aufwuchern Talent an Talent sah,
Aber sie fiel und zugleich alle Talente mit ihr.

Kategorie: Gedichte

Ach nicht Schätze, nicht Gold bitt ich vom Schicksal mir,
Nicht des Ruhmes gepriesnen Kranz,
Nicht die Herrschaft der Welt, nicht die Verewigung
Bei des Staubes Geborenen.
Und nicht Säulen von Gold, welche behangen sind
Mit des blutigen Siegs Trophän.
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